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Satin-Zwergkaninchen
sollten die Grundform von Farbenzwergen haben.
Herkunft:
Seinen
Namen hat das Satin-Zwergkaninchen dem seidigen
Glanz seines Felles zu verdanken. Diese ist durch
eine Mutation entstanden, die in einem Wurf von
Havanna-Kaninchen auftrat und zwar in Pendleton,
Kentucky, bei dem amerikanischen Züchter Walter Huey.
Die 1932
geborenen Kaninchen erregten großes Aufsehen, als
Huey sie zusammen mit ihrem Nachwuchs 1934 erstmals
auf einer Ausstellung in Louisville der
Öffentlichkeit vorstellte.
In den
ersten Jahren wollte man die Satin-Kaninchen als
neue Pelzrasse einführen, aber die Pelzindustrie
zeigte (Gott sei Dank) nur wenig Interesse.
Eigenschaften:
Satin-Kaninchen haben ein auffallendes Äußeres. Sie
besitzen ein überwiegend ruhiges Wesen und einen
gutmütigen Charakter. Daher sind sie bestens für
Kinder geeignet, werden jedoch seit entstehen der
Rasse nur von Hobbyzüchtern gehalten und gezüchtet.
Ein Grund hierfür mag sein, dass dem breiten
Publikum diese Rasse kaum bekannt ist.
Fell:
Satin-Kaninchen verdanken ihren Rassen-Namen der
besonderen Fellstruktur, die gegenüber dem
Normalhaar rezessiv vererbt wird. Das feine Haar hat
einen besonders tiefen Glanz, der nur bei Kaninchen
dieser Rasse vorkommt. Die Haarlänge liegt bei 2,5
bis 3 cm. Auf Ausstellungen wird vor allem Wert auf
die Dichte des Fells gelegt. Satin-Kaninchen haben
mehr Haar, als alle anderen Kaninchenrassen.
Satin-Rex
Der in Deutschland nicht bekannte Satin-Rex stellt
eine Kombination des Rex- und des Satinfaktors
in einer Kaninchenrasse dar. Die Rasse ist zumindest in
Großbritannien anerkannt, dort aber offenbar auch sehr selten.
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